Wir entwickeln mit KI. Was das für Sie als Auftraggeber bedeutet
Den Code unserer Anwendungen schreiben Claude Code und Codex. Wir sagen das offen, weil es Ihr Projekt verändert: beim Preis, beim Tempo, bei der Qualität und bei der Frage, wer die Software später pflegt. Was gleich bleibt und was sich verschiebt.
Wenn wir sagen, dass wir mit KI entwickeln, meinen wir etwas Konkretes: Den Code unserer Anwendungen schreiben in den allermeisten Fällen Claude Code von Anthropic und Codex von OpenAI, zwei Werkzeuge, die aus einer Beschreibung lauffähige Software machen. Wir schreiben nicht mehr Zeile für Zeile selbst. Das ändert, was Sie von uns bekommen, und es ändert, wofür Sie uns bezahlen. Beides gehört offen auf den Tisch.
Was diese Werkzeuge tun
Claude Code und Codex sind keine Chatfenster, in die man eine Frage tippt. Sie arbeiten direkt im Projekt: lesen den bestehenden Code, legen Dateien an, schreiben Logik, Oberflächen und Tests, führen die Tests aus, finden Fehler und beheben sie. Man beschreibt, was entstehen soll, prüft das Ergebnis und steuert nach. Ein Entwickler, der damit arbeitet, schafft in einem Tag, wofür er früher eine Woche brauchte, und zwar nicht, weil er schneller tippt, sondern weil das Tippen weggefallen ist.
Was sich für Sie verändert
- 01Der Preis verschiebt sich vom Schreiben zum Verstehen
Früher ging der grösste Teil eines Softwarebudgets in das Schreiben von Code. Dieser Teil ist klein geworden. Was bleibt, ist die Arbeit davor und danach: Ihren Ablauf verstehen, die Regeln herausarbeiten, prüfen, ob die Anwendung das Richtige tut. Dafür bezahlen Sie uns. Mehr dazu im Artikel Was eigene Software kostet.
- 02Sie sehen früher etwas
Ein klickbarer Entwurf entsteht in Tagen, nicht in Wochen. Darum zeigen wir im Zuschnitt schon eine Vorschau und im Bau jede Woche einen Stand, den Sie ausprobieren können. Rückmeldungen fliessen am nächsten Tag ein. Ein Projekt für einen Ablauf dauert bei uns in der Regel zwölf Wochen, und davon ist die Hälfte Verstehen und Übergabe.
- 03Eigene Software lohnt sich für kleinere Betriebe
Was früher nur für Firmen mit eigener IT-Abteilung bezahlbar war, lohnt sich heute für einen einzelnen Ablauf in einem Betrieb mit zwanzig Leuten. Das ist der eigentliche Grund, warum es uns gibt.
- 04Ihr Team kann die Software später selbst anpassen
Die Werkzeuge, mit denen wir bauen, kann auch jemand bei Ihnen bedienen, der kein Entwickler ist, aber den Betrieb versteht. Wir richten sie ein, schulen eine Person und bleiben im Hintergrund. Das nennen wir Weg A, und er ist für viele Kunden der wichtigste Unterschied zu früher.
Was gleich bleibt
Die KI weiss nichts über Ihren Betrieb. Sie weiss nicht, dass der Zuschlag für Kunde X nur bei Lieferung ins Ausland gilt und dass die Buchhaltung am Monatsende keine Änderungen an abgeschlossenen Rechnungen sehen will. Jemand muss das herausfinden, aufschreiben und der KI so beschreiben, dass sie es richtig baut. Das ist der Zuschnitt, und er ist mit KI nicht kürzer geworden, eher wichtiger: Was dort falsch verstanden wird, baut die KI schnell und sauber falsch.
Gleich bleibt auch die Verantwortung. Sie haben einen Vertrag mit uns, nicht mit Anthropic oder OpenAI. Wenn die Anwendung etwas Falsches tut, ist das unser Problem, unabhängig davon, wer den Code geschrieben hat. Darum prüfen wir, was die KI baut, und zwar nicht nach Gefühl.
Wie wir prüfen, was die KI baut
- Abnahmefälle vor dem Bau: Im Zuschnitt legen wir mit Ihnen fest, welche konkreten Fälle die Anwendung richtig behandeln muss, mit echten Daten. Diese Fälle werden zu automatischen Tests, die bei jeder Änderung laufen.
- Zwei Werkzeuge, zwei Meinungen: Was das eine baut, lassen wir vom anderen prüfen. Das findet Fehler, die einem einzelnen Modell und einem einzelnen Menschen entgehen.
- Lesen, was entstanden ist: Wir schreiben den Code nicht mehr, aber wir lesen ihn. Vor allem dort, wo gerechnet, freigegeben oder gespeichert wird.
- Wöchentliche Vorschau mit Ihnen: Der sicherste Test ist die Person, die den Ablauf seit zehn Jahren macht und nach drei Klicks sagt: «Das stimmt so nicht.»
- Sicherheit nach Checkliste: Zugriffsrechte, Eingabeprüfung, Verschlüsselung, Protokollierung. Das prüfen wir nach einer festen Liste, nicht nach Lust und Laune, weil die KI hier dieselben Fehler macht wie Menschen in Eile.
Was mit Ihren Daten passiert
Während der Entwicklung sehen die Werkzeuge den Code und die Struktur Ihrer Anwendung, nicht Ihre Betriebsdaten. Wir entwickeln mit Testdaten. Echte Kundendaten kommen erst in der Übergabe ins Spiel, auf Ihrem System, ohne dass ein KI-Werkzeug darauf zugreift. Die Anbieter der Werkzeuge nutzen in den von uns gewählten Konfigurationen die Inhalte nicht zum Training; das steht in deren Geschäftsbedingungen, und wir halten uns an Einstellungen, die das sicherstellen.
Wem der Code gehört
Ihnen. Das ändert sich durch KI nicht, aber es gehört vertraglich festgehalten, und zwar deutlicher als früher: Das Schweizer Urheberrecht schützt Werke von Menschen. Was eine KI erzeugt, ist rechtlich noch nicht abschliessend geklärt. Darum regeln wir im Vertrag ausdrücklich, dass alle Rechte am Ergebnis, soweit sie entstehen, auf Sie übergehen, und dass Sie den Code ohne Einschränkung nutzen, ändern und weitergeben dürfen. Mehr dazu im Artikel Der Quellcode gehört Ihnen.
Wenn Sie sehen wollen, wie das in der Praxis aussieht, zeigen wir Ihnen im Erstgespräch gern ein laufendes Projekt: wie eine Anforderung formuliert wird, was daraus entsteht und wie wir es prüfen. Das ist meist aufschlussreicher als jede Beschreibung.
Häufige Fragen
Ist Software, die eine KI geschrieben hat, schlechter?
Nicht, wenn jemand prüft. Ungeprüft ist sie wie Software, die ein schneller, aber unaufmerksamer Mensch geschrieben hat: meistens richtig, an einzelnen Stellen überraschend falsch. Die Prüfung ist der Teil unserer Arbeit, der nicht wegfällt.
Könnte ich das nicht selbst machen, ohne Sie?
Für kleine Werkzeuge im eigenen Haus: durchaus, und wir zeigen Ihnen in unseren Schulungen wie. Für eine Anwendung, die an Ihr ERP angebunden ist, Kundendaten hält und von mehreren Leuten täglich genutzt wird, braucht es jemanden, der Architektur, Sicherheit und Betrieb versteht. Das ist der Unterschied zwischen einem Prototyp und einer Anwendung.
Was passiert, wenn Anthropic oder OpenAI die Werkzeuge einstellen oder teurer machen?
Ihre Software läuft davon unabhängig; sie braucht die Werkzeuge nur zum Ändern. Und ändern lässt sie sich mit jedem anderen Werkzeug und von jedem Entwickler, weil es gewöhnlicher, dokumentierter Code ist. Darauf achten wir beim Bau.
Kommt aus dem digitalen Produktmanagement: hat Software gebaut, betreut und optimiert. Führt bei Synesis jedes Projekt selbst, vom Erstgespräch bis zur Abnahme, und baut Anwendungen mit KI, etwa den Pumpenauslegungs-Auftritt für Biral und den 3D-Konfigurator mit CRM und Produktionsportal für Nokto. Versteht zuerst den Ablauf, legt dann Architektur und Schnittstellen fest und prüft jede Änderung, bevor sie live geht.
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