Ausschreibungen einlesen, statt sie abzutippen
Leistungsverzeichnisse als PDF, Excel oder SIA 451 werden eingelesen und Ihren Artikeln zugeordnet. Unsicheres wird markiert; der Mensch prüft, statt zu tippen.
- Eine Ausschreibung mit zweihundert Positionen braucht einen Tag, bevor gerechnet werden kann.
- Jede Ausschreibung kommt in einem anderen Format und mit anderen Bezeichnungen.
- Sie lassen Ausschreibungen liegen, weil das Erfassen den Aufwand nicht wert ist.
Das Erfassen einer Ausschreibung ist Arbeit, die niemand gern macht und die trotzdem genau sein muss. Ein Sprachmodell liest das Leistungsverzeichnis, erkennt die Positionen und ordnet sie Ihren Artikeln und Leistungen zu. Wo es sicher ist, ist die Position fertig. Wo es unsicher ist, markiert es die Position, und eine Person entscheidet. Aus dem Ergebnis entsteht die Offerte in Ihrer Kalkulation.
Was Sie bekommen
- Einlesen aus PDF, Excel, Word und Austauschformaten wie SIA 451, auch aus gescannten Unterlagen nach Texterkennung.
- Zuordnung jeder Position zu Ihren Artikeln, Leistungen oder Baugruppen, mit Sicherheitsgrad.
- Eine Prüfansicht, in der die Person nur die markierten Positionen anschaut, nicht alle.
- Lernen aus Korrekturen: Was einmal zugeordnet wurde, wird beim nächsten Mal vorgeschlagen.
- Übergabe an Kalkulation oder ERP, mit den Positionsnummern des Ausschreibers, damit die Offerte zur Ausschreibung passt.
- Protokoll, welche Position wie zugeordnet wurde, für die Nachvollziehbarkeit.
Was das Werkzeug nicht tut
- Es entscheidet nicht allein. Positionen unterhalb einer Sicherheitsschwelle gehen immer an einen Menschen.
- Es rechnet keine Preise. Das macht Ihre Kalkulation nach Ihren Regeln.
- Es erfindet keine Artikel. Was es in Ihrem Stamm nicht findet, meldet es als offen.
Was es voraussetzt
- Einen Artikel- und Leistungsstamm, dem die Positionen zugeordnet werden können.
- Zwanzig bis dreissig vergangene Ausschreibungen mit den damals erstellten Offerten. Daran messen wir im Zuschnitt, wie gut die Zuordnung ist, bevor Sie sich entscheiden.
- Eine Entscheidung, wo das Ergebnis landet: in einer bestehenden Kalkulation, im ERP oder in einer neuen Anwendung.
Wie wir vorgehen
Wir beginnen mit einem Erstgespräch von vierzig Minuten. Passt es, folgt der Zuschnitt: zwei bis drei Wochen in Ihrem Betrieb, am Ende ein Klickmodell, die Dokumentation und ein Festpreis für den Bau. Danach können Sie uns beauftragen oder mit den Unterlagen anderswo bauen lassen. Wie das im Einzelnen abläuft, steht auf der Seite Arbeitsweise.
Häufige Fragen
Wie genau ist die Zuordnung?
Das hängt von Ihren Ausschreibungen und Ihrem Stamm ab, darum versprechen wir keine Zahl. Im Zuschnitt lesen wir Ihre vergangenen Ausschreibungen ein und vergleichen mit den Offerten von damals. Sie sehen das Ergebnis, bevor Sie den Bau beauftragen.
Was passiert mit den Daten der Ausschreibung beim KI-Anbieter?
Wir arbeiten mit Anbietern, deren Vertrag Training auf Ihren Daten ausschliesst, und übermitteln nur, was zum Einlesen nötig ist. Wo das nicht reicht, läuft ein Modell auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Mehr dazu auf der Seite [KI-Entwicklung](/ki-entwicklung).
Wir haben keine Kalkulationssoftware. Geht es trotzdem?
Ja. Dann endet das Einlesen in einer Tabelle oder in einer kleinen Anwendung, die wir mitbauen. Oft ist das der Anfang einer eigenen Offertkalkulation; sie muss aber nicht am ersten Tag da sein.