Ist Software sicher, wenn eine KI sie schreibt?
Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch, und sie ist richtig. Unsere Antwort ist kein Siegel, sondern ein Ablauf: Jede Änderung durchläuft dieselben Prüfungen, automatisch und von Menschen, bevor sie live geht. Hier steht, welche, und was sie fangen.
Sechs Stationen für jede Änderung.
Ob neue Funktion oder Korrektur eines Tippfehlers: Jede Änderung nimmt denselben Weg. Keine Abkürzung, auch nicht, wenn es eilt.
- 01Automatisch
Typprüfung
Bevor der Code läuft, prüft der Rechner, ob er in sich stimmt: Ein Feld, das eine Zahl erwartet, bekommt keinen Text; eine Funktion, die es nicht gibt, wird nicht aufgerufen.
FängtEine ganze Klasse von Fehlern, bevor jemand klickt. - 02Automatisch
Automatische Tests
Die Abnahmefälle aus dem Zuschnitt laufen bei jeder Änderung von selbst, auch die, die etwas verbieten: Kunde A sieht die Daten von Kunde B nicht.
FängtÄnderungen, die an einer Stelle etwas reparieren und an einer anderen etwas kaputt machen. - 03Automatisch
Sicherheitsprüfung
Jede Änderung durchläuft eine Sicherheitsprüfung. Die Bausteine, auf denen die Anwendung steht, werden laufend mit den bekannten Lücken abgeglichen; eine neue Lücke wird gemeldet, nicht erst beim nächsten Projekt entdeckt.
FängtVeraltete Bibliotheken, Geheimnisse im Code, bekannte Schwachstellen. - 04KI
Zweites Modell
Ein zweites Sprachmodell prüft den Code des ersten, mit dem Auftrag, Fehler zu finden statt zu bestätigen.
FängtLücken in der Logik, vergessene Fälle, Abweichungen von den Projektregeln. - 05Mensch
Durchsicht
Ein Mensch liest dort, wo KI-Code typisch versagt: Gibt es jede Abhängigkeit, und wird sie gepflegt? Prüfen die Tests etwas, oder sind sie nur grün? Werden Rechte auf dem Server geprüft statt im Bildschirm? Hat jede Datenbankänderung einen Rückweg? Sicherheitsrelevanten Code lesen wir vollständig.
FängtDas, was kein Werkzeug sieht, weil es plausibel aussieht. - 06Sie
Vorschau und Freigabe
Jede Änderung steht als Vorschau bereit, bevor sie live geht. Live geht nur, was die fachlich verantwortliche Person freigegeben hat.
FängtAlles, was technisch richtig und fachlich falsch ist.
Die Stationen im Einzelnen, und wer welche verantwortet, stehen auf der Seite Arbeitsweise.
Prüfen findet Fehler. Dass es wenige gibt, liegt an den Entscheiden davor.
Sicherheit ist der erste Entscheid im Projekt, nicht der letzte Prüfpunkt vor dem Start. Diese Entscheide treffen Menschen, schriftlich und mit Ihnen abgestimmt.
Wer was sehen darf, prüft der Server bei jeder Anfrage, nicht nur die Oberfläche.
Passwörter und Schlüssel liegen geschützt in der Hosting-Umgebung, nie im Repository.
Der Browser lädt nur, was wir ausdrücklich erlauben. Fremde Skripte kommen nicht hinein.
Hosting und Daten nach Ihrer Wahl, auf Ihren Namen. Kein KI-Training auf Ihren Inhalten, vertraglich festgehalten.
Eine Sicherung, die nie getestet wurde, ist eine Hoffnung. Wir spielen sie zurück, bevor die Anwendung produktiv geht.
Wo KI in der Anwendung mitarbeitet, ist jeder Schritt protokolliert und mit Quelle belegt. Geld, Kunden und Verträge gibt ein Mensch frei.
Nicht ohne Vereinbarung, und nur bei Anbietern, die vertraglich nicht darauf trainieren.
Für jede Strecke steht, was zu tun ist, wenn sie stillsteht. Auch ohne uns.
Nichts ist versteckt.
Vertrauen ist gut. Besser ist, wenn Sie nicht darauf angewiesen sind.
Der Quellcode gehört Ihnen
Repository und Schlüssel laufen auf Ihren Namen. Sie können den Code jederzeit von jemand anderem prüfen lassen, ohne uns zu fragen.
Jede Änderung nachvollziehbar
Im Repository steht zu jeder Änderung, was sie tut und ob die Prüfungen bestanden sind. Laufend, nicht als Bericht am Ende.
Eine Vorschau vor jedem Livegang
Sie sehen die Änderung, bevor Ihr Team oder Ihre Kunden sie sehen. Was Sie nicht freigeben, geht nicht live.
Was wir nicht versprechen.
Fehlerfreie Software
Die gibt es nicht, auch nicht von Hand geschrieben. Wir versprechen, dass jede Änderung dieselben Prüfungen durchläuft und dass ein Fehler, der durchkommt, nachvollziehbar behoben wird.
Ein Siegel
Ein Siegel bestätigt, dass jemand einmal geprüft hat. Unsere Prüfung läuft bei jeder Änderung und ist im Repository nachlesbar.
Ein Sicherheitsaudit
Wir sind Softwareentwickler, keine Sicherheitsprüfer. Bei besonders schützenswerten Daten, etwa Gesundheits- oder Finanzdaten, empfehlen wir zusätzlich eine unabhängige Prüfung durch ein darauf spezialisiertes Unternehmen. Weil der Code Ihnen gehört, steht dem nichts im Weg.
Was Inhaber uns dazu fragen.
Ist Code von einer KI unsicherer als Code von Hand?
Nicht an sich. Die typischen Fehler sind andere: Eine KI erfindet gelegentlich eine Bibliothek, schreibt Tests, die nichts prüfen, oder legt eine Rechteprüfung in die Oberfläche statt auf den Server. Diese Stellen kennen wir, und genau dort schaut ein Mensch hin. Entscheidend ist nicht, wer den Code schreibt, sondern ob er geprüft wird, bevor er live geht.
Wer ist verantwortlich, wenn etwas schiefgeht?
Für das, was wir liefern, sind wir verantwortlich, nicht das Werkzeug. Jede Änderung hat ein Mensch durchgesehen, und eine fachlich verantwortliche Person hat sie freigegeben. Was danach auffällt, beheben wir; im Leistungsvertrag mit festen Reaktionszeiten.
Sehen die KI-Anbieter unsere Daten?
Keine Kundendaten in KI-Werkzeugen ohne Vereinbarung, und nur bei Anbietern, die vertraglich nicht darauf trainieren. Was in der fertigen Anwendung an ein Sprachmodell geht, legen wir vor dem Bau schriftlich fest: wo es läuft, was es sieht und was nicht.
Was passiert, wenn in einer Bibliothek eine Lücke bekannt wird?
Die Überwachung meldet sie. Im Leistungsvertrag spielen wir das Update ein, geprüft wie jede andere Änderung. Ändert Ihr Team selbst, erhält es die Meldung und spielt das Update mit denselben Prüfungen ein; auf Wunsch schauen wir mit.
Können wir den Code unabhängig prüfen lassen?
Ja, jederzeit. Repository und Dokumentation gehören Ihnen, und wir helfen beim Zugang. Bei besonders schützenswerten Daten empfehlen wir das ausdrücklich.
Gilt das auch für diese Website?
Ja. synesissolutions.ch ist nach denselben Regeln gebaut: keine Cookies, keine fremden Skripte, strenge Browserregeln, eine Besucherstatistik ohne Personenbezug, ein Kontaktformular mit Schutz vor Missbrauch. Was wir Kunden empfehlen, halten wir selbst ein. Die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Von einer Agentur, einem Freelancer oder mit einem KI-Werkzeug im eigenen Haus. Wir lesen den Code, benennen die Risiken und schreiben auf, was zu tun ist. Zum Festpreis, das Ergebnis gehört Ihnen.
Sie haben eine Frage zur Sicherheit, die hier nicht steht? Stellen Sie sie im Erstgespräch.
Vierzig Minuten, kostenlos. Sie schildern den Ablauf, wir sagen offen, ob Software die richtige Antwort ist.