Offerten kalkulieren, ohne jedes Mal bei null anzufangen
Preislogik, Stücklisten und Zuschläge in einer Anwendung. Die Offerte entsteht aus Ihren Regeln, nicht aus einer kopierten Excel-Datei.
- Die Kalkulation lebt in einer Excel-Datei, die nur eine Person wirklich versteht.
- Zwei Mitarbeitende rechnen dieselbe Anfrage unterschiedlich.
- Eine Offerte dauert einen Tag, davon die Hälfte Suchen und Abtippen.
- Preisänderungen des Lieferanten kommen erst Wochen später in der Offerte an.
In den meisten Betrieben ist die Kalkulation ein Stück Erfahrung, das in einer Tabelle wohnt. Sie funktioniert, solange die Person da ist, die sie gebaut hat, und solange niemand eine Formel überschreibt. Eine Kalkulationsanwendung nimmt diese Regeln und macht sie zu einem Werkzeug, das jede Person im Verkauf gleich bedient: Position wählen, Mengen eingeben, Zuschläge und Rabatte nach den Regeln des Hauses, Offerte als PDF, Auftrag ins ERP.
Was Sie bekommen
- Eine Oberfläche für Offerten, die Ihre Begriffe verwendet: Positionen, Baugruppen, Varianten, Zuschläge, Konditionen.
- Preise und Artikel aus Ihrem ERP oder Lieferantenkatalog, nicht aus einer Kopie.
- Regeln an einer Stelle: Mindestmargen, Staffeln, Kundenrabatte, Freigabe ab einem bestimmten Betrag.
- Offerte und Datenblatt als PDF in Ihrem Layout, in der Sprache des Kunden.
- Auftrag, Lieferschein und Rechnung aus derselben Grundlage, ohne Abtippen.
- Auswertung: Welche Offerten werden zu Aufträgen, welche nicht, und warum.
Wie es in Ihrem Betrieb aussieht
- 01Anfrage erfassen
Der Verkauf legt die Anfrage an, wählt den Kunden und die Positionen. Was aus einer Ausschreibung kommt, kann die Anwendung einlesen.
- 02Rechnen nach Ihren Regeln
Mengen, Varianten, Zuschläge. Die Anwendung rechnet nach den Regeln, die im Zuschnitt aus Ihrer heutigen Kalkulation herausgelöst wurden, und zeigt die Marge, bevor die Offerte rausgeht.
- 03Freigeben und versenden
Ab einer Grenze braucht es eine zweite Person. Die Offerte geht als PDF an den Kunden, mit allen Unterlagen, die dazugehören.
- 04Auftrag ins ERP
Wird die Offerte zum Auftrag, entstehen Auftrag und Stückliste im ERP, ohne dass jemand die Positionen ein zweites Mal erfasst.
Was es voraussetzt
- Einen Artikel- und Preisstamm, der stimmt. Wo er nicht stimmt, macht das Projekt es sichtbar; das ist meist der erste Gewinn.
- Eine Person, die die heutige Kalkulation erklären kann. Zwei bis drei Nachmittage im Zuschnitt reichen in der Regel.
- Zugang zum ERP über eine Schnittstelle oder, wenn es keine gibt, über Export und Import.
Wie wir vorgehen
Wir beginnen mit einem Erstgespräch von vierzig Minuten. Passt es, folgt der Zuschnitt: zwei bis drei Wochen in Ihrem Betrieb, am Ende ein Klickmodell, die Dokumentation und ein Festpreis für den Bau. Danach können Sie uns beauftragen oder mit den Unterlagen anderswo bauen lassen. Wie das im Einzelnen abläuft, steht auf der Seite Arbeitsweise.
Häufige Fragen
Unsere Kalkulation ist in Excel und funktioniert. Warum ändern?
Weil sie an einer Person und an einer Datei hängt. Wenn beides stabil ist und nur eine Person offeriert, gibt es keinen Grund. Sobald mehrere Leute offerieren, Preise häufig ändern oder die Offerte ins ERP soll, zahlt sich eine Anwendung aus. Woran Sie den Zeitpunkt erkennen, steht im Artikel über [Excel](/blog/wann-excel-zur-software-werden-sollte).
Können wir die Regeln später selbst ändern?
Preise, Staffeln und Konditionen ja, in der Anwendung, ohne Entwickler. Neue Rechenregeln sind Änderungen am Code; die macht Ihr Team mit KI-Werkzeugen nach unserer Einführung oder wir per Leistungsvertrag.
Was kostet das?
Einen Festpreis nach dem Zuschnitt. Vorher nennen wir keine Zahl, weil sie falsch wäre. Was den Preis bestimmt, steht im Artikel über [Kosten](/blog/was-eigene-software-kostet).
- Modul 01: Preislogik & Kalkulation
- Modul 03: Angebot, Auftrag, Rechnung
- Modul 04: Schnittstellen & Automationsstrecken
Aus der Praxis: Biral AG